Montag, 25. September 2017
Notruf: 112

Fahrzeuge a.D.

Fahrzeuge außer Dienst

Tanklöschfahrzeug 16/25

Funkrufnahmen: Florian Dahn 23
Kennzeichen PS:DA:2
Besatzung: 1/5
Baujahr: 1962

Fahrzeugtyp: Mercedes Benz LAF 322
Aufbau: Metz
Motor: 97 kW/132 PS
Getriebe: 5-Gang Schaltgetriebe
Antriebsart: Allrad
Gewicht: 10 t
Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h

Pumpe: FP 16/8
Wassertank: 2.500 l

 

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlösch-Kreiselpumpe, einer Schnellangriffseinrichtung, einem Löschwasserbehälter und einer feuerwehrtechnischen Beladung.
Die Hauptaufgaben des TLF 16/25 sind die Brandbekämpfung (wegen seiner geringen Höhe und Breite wird das Fahrzeug vor allem zur Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt) und die Löschwasserförderung.

Die fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe hat eine Förderleistung von 1600 Litern Wasser in der Minute bei 8 bar Druck, der Löschwassertank fasst 2500 Liter Wasser. Die Länge der Schnellangriffseinrichtung umfasst 30 Meter Schlauch (Druckschlauch S, DN 28).

Da das Fahrzeug immer wieder Schwierigkeiten bzgl. der Funktionsfähigkeit machte, wurde es Ende 2015 an einen privaten Sammler verkauft.

Rüstwagen 2
Funkrufnahmen: Florian Dahn 51
Kennzeichen PS:2249
Besatzung: 1/2
Baujahr: 1984

Fahrzeugtyp: Mercedes 1222 AF
Aufbau: Ziegler
Motor: 159 kW/220 PS
Getriebe: 5-Gang Schaltgetriebe
Antriebsart: Allrad
Gewicht: 12 t
Höchstgeschwindigkeit: 96 km/h

Seilwinde: 50 kN (5 t) Rotzler-Treibmatic

Der RW 2 dient vor allem zur Durchführung umfangreicher technischer Hilfeleistung, z. B. nach Verkehrsunfällen, Maschinenunfällen, bei Einsturzgefahr, bei Öl- und Gefahrstoffunfällen oder bei Wasser- und Eisrettung.
Am Fahrzeug fest eingebaut sind eine Seilwinde (Rotzler-Treibmatic) mit einer Zugkraft von 50 kN, ein Stromerzeuger mit einer Leistung von 20 kVA und ein pneumatisch ausfahrbarer Flutlichtmast mit 2 Strahlern zu je 1500 Watt.
Die technische Beladung umfasst neben etlichen Kleinteilen unter anderem einen tragbaren Stromerzeuger mit einer Leistung von 5 kVA, einen hydraulisch betriebenen Rettungssatz mit Spreizer (SP 50) und Schneidgerät (RS 170-105), Pedalschneidgerät (S 30), 3 Rettungszylindern (RZ 1 - 3), zwei Teleskoprettungszylinder (RZT 2-775 & RZT 2-1170), 1 Satz Weber - Stab-Pack, 1 Satz Weber-Patientenschutzsystem, Stab – Fast, einen Lufthebersatz mit Kissen von 120 und 240 kN Hubkraft (Vetter V 12, V 24),einen hydraulischen Hebesatz 80 kN, 2 Hydraulikheber „Büffel“ zu je 100 kN, einen Greifzug 32 kN (Z 32), einen Beleuchtungssatz 2 x 1000 Watt, eine Motorkettensäge, einen Motortrennschleifer, ein Brennschneidgerät, einen Duss-Bohrhammer, einen Akkuschrauber, verschiedene Abstützungsmaterialien und eine vierteilige Steckleiter.
Für den Gefahrguteinsatz stehen Pressluftatmer, 6 leichte Chemikalienschutzanzüge, eine Ölumfüllpumpe (TUP 3/1,5), 3000 Liter Auffangbehälter, eine Fasspumpe zum Umfüllen von Chemikalien, Material zur Leckabdichtung, ein ex-geschütztes Be- und Entlüftungsgerät mit Zusatz zur Leichtschaumerzeugung sowie Absperr- und Warnmaterial zur Verfügung.
Für Wasser- und Eisrettung wird ein Schlauchboot mit Eisschlitten mitgeführt. Zwei Tauchpumpen und eine Turbotauchpumpe runden die Wassernotstandbeladung ab.
Der Rüstwagen wurde im April 2014 durch eine Neubeschaffung ersetzt.

SW 1000 Schlauchwagen
Baujahr: 1979
in Dienst bis: 2003
Besatzung: 1/1
Funkrufname: Florian Dahn 61

Eingesetzt wird der Schlauchwagen zur Wasserförderung über lange Strecken.
Hierzu führt das Fahrzeug 1000 Meter B-Schlauch, von denen 800 Meter bereits gekuppelt in Buchten im Fahrzeugheck liegen und während der Fahrt ausgelegt werden können, und 180 Meter C-Schlauch mit. Die Beladung wird durch einen 3000 Liter fassenden Auffangbehälter und diverse wasserführende Armaturen ergänzt.
Zusätzlich ist am Fahrzeug eine mobile Sirenenanlage installiert, mit der Sirenensignal und Warndurchsagen über Lautsprecher verbreitet werden können.
Der MTF-L und der SW 1000 wurden 2003 durch das MZF 3 ersetzt.

 

Mannschaftstransportfahrzeug mit Ladefläche, Besatzung 1/5
Baujahr: 1991
in Dienst bis: 2003 in Dahn (in Fischbach noch in Dienst!)
Besatzung: 1/5
Funkrufname: Florian Dahn 18

Aufgabe des MTF-L sind der Transport von Mannschaften zur Einsatzstelle, die Versorgung vor Ort mit Nachschub an Geräten und Materialien sowie der Abtransport verschmutzter Einsatzmittel.
Da das Fahrzeug bei Einsätzen verschiedenster Art ausrückt, sind verschiedene Sonderbeladungen auf Gitterboxen (z.B. Ölspurbeseitigung, Ölbindemittel, Ölsperren für Gewässer, Wassersauger, Schaummittel, Rüstholz, etc.) verlastet, welche bei Bedarf mittels Hubstapler aufgeladen werden können.
Der MTF-L und der SW 1000 wurden 2003 durch das MZF 3 ersetzt. Zurzeit ist es jedoch noch bei der FW Fischbach bei Dahn in Dienst.

Tanklöschfahrzeug 24/50
Baujahr: 1975
in Dienst bis: 2002
Besatzung: 1/2
Funkrufname: Florian Dahn 24

Das TLF 24/50 wurde zur Brandbekämpfung vorwiegend von Wald- und Fahrzeugbränden sowie zur Sicherung der Wasserversorgung bei Brandeinsätzen im Gebiet der VG Dahner Felsenland eingesetzt.

Dieses Fahrzeug hat eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 2400 Litern Wasser pro Minute bei 8 bar Druck. Es verfügt über einen 5600 Liter fassenden Wasser- und einen 500 Liter fassenden Schaummitteltank. Die Länge der Schnellangriffseinrichtung Wasser beträgt 30 Meter (Druckschlauch S, DN 28).
Auf dem Dach befindet sich ein Monitor (Schaum-Wasserwerfer) mit einer Leistung von 1600 Litern Wasser pro Minute. Eine Schnellangriffseinrichtung für Schwerschaum, deren Länge 30 Meter C-Schlauch umfasst, kann zum schnellen Vortragen eines Schaumangriffs verwendet werden.

An Kleinlöschgeräten stehen Pulverlöscher PG 12, Kohlensäurelöscher K 6 und eine Kübelspritze zur Verfügung. Schläuche, Armaturen, eine Schaumlöschausrüstung mit Zumischer Z 4 und Mittelschaumrohr M 4, Hitzeschutzkleidung und 4 Pressluftatmer runden die Beladung ab.

Das TLF 24/50 wurde 2002 außer Dienst gestellt und durch das TLF 16/45-W ersetzt.

 

Einsatzleitwagen 1

Besatzung: 1/1/2 (Baujahr 1978)
Baujahr: 1978
in Dienst bis: 1994
Besatzung: 1/1/2
Funkrufname: Florian Dahn 11

Dieses Fahrzeug diente zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort und lange Zeit auch dem Mannschaftstransport.
Etwa Mitte der 80er Jahre wurde am Fahrzeug eine mobile Sirenenanlage installiert, mit der Sirenensignale und Warndurchsagen über Lautsprecher verbreitet werden konnten.
An Ausrüstung waren zuletzt 2 Funkgeräte im 4m-Wellenbereich im Fahrzeug fest eingebaut. Zwei tragbare Funkgeräte im 2m-Wellenbereiche gehörten ebenso zur Ausstattung wie 2 Pressluftatmer, ein Koffer mit Gasspürgeräten und ein Einsatzleitkoffer, welcher die Einsatzpläne von verschiedenen Objekten (z.B. Hotels, Schulen, Schwimmbad, Industriebetriebe) im Bereich der VG Dahner Felsenland enthielt. Des Weiteren wurde Verkehrssicherungs- und Absperrmaterial mitgeführt.
Der ELW 1 wurde 1994 durch einen neuen ELW 1 ersetzt.

Gerätewagen 1
Baujahr: 1966
In Dienst bis: 1985
Besatzung: 1/1
Funkrufname zuletzt: Florian Dahn 61

Der Gerätewagen diente zum Transport von Gerätschaften vor allem zur Durchführung umfangreicher technischer Hilfeleistungen, z.B. nach Verkehrsunfällen, Maschinenunfällen, bei Einsturzgefahr oder bei Unwettereinsätzen.
Die technische Beladung umfasste neben einfachen Werkzeugen unter anderem einen tragbaren Stromerzeuger mit einer Leistung von 3,5 kVA, Beleuchtungssatz mit 3 Stativen und 3 Arbeitsstellenscheinwerfern, 2 Kabeltrommeln, einen handbetätigten hydraulisch betriebenen Rettungssatz mit Spreizer und Schneidgerät, hydraulischen Hebesatz, 1 Zahnstangenwinde 50 kN, Greifzug 32 kN mit 15 m und 30 m Zugseil, Motorkettensäge, elektrischen Trennschleifer, elektrischen Bohrhammer, Brennschneidgerät, Warn- und Absperrmaterial sowie eine Sanitätsausrüstung (Verbandkasten, Krankentrage).
Der handbetätigte Rettungssatz wurde 1978 durch den hydraulischen Hurst-Rettungssatz mit Spreizer SP 45 und Schneidgerät S180 ersetzt.
Der GW 1 wurde 1985 außer Dienst gestellt und durch den RW 2 ersetzt.

 

Löschgruppenfahrzeug 15
Baujahr: 1950
In Dienst bis: 1976
Besatzung: 1/8
Funkrufname: Florian Dahn 41

Eingesetzt wurde das LF 15 zur Brandbekämpfung jeder Art von Bränden sowie zur Löschwasserförderung auch über lange Strecken.
Für die Brandbekämpfung waren eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 1500 Litern pro Minute bei 8 bar un ein 800 Liter fassender Löschwassertank eingebaut. Zur Löschwasserförderung wurde zusätzlich eine seitlich eingeschobene Tragkraftspritze TS 8/8 mitgeführt. Die Beladung umfasste neben saug- und druckseitigen Armaturen, Schaumausrüstung, Injektorpumpe, 7 B-Rollschläuche, eine am Heck aufgeprotzte, fahrbare Schlauchhaspel mit 200 Meter B-Schläuchen, insgesamt 20 C-Schläuche (gerollt und auf 2 tragbaren C-Schlauchhaspeln) mit sowie zur Rettung von Menschen aus Höhen eine vierteilige Steck-, eine zweiteilige Schiebeleiter und eine Klappleiter. Speziell für die Waldbrandbekämpfung wurden ein Löschwasser-Faltbehälter sowie eine größere Anzahl an Feuerpatschen, Schaufeln und Spaten mitgeführt. Für Hilfeleistungen gehören Brecheisen, Stahlseil, 5-to-Handwinde, Krankentrage und Sanitätskasten zur Beladung.
Das LF 15 hatte eine Kabine un einen Aufbau aus stahlbeplanktem Holzgerüst, bei der Auslieferung an die Feuerwehr Dahn im Jahr 1951 trug es die damals übliche Lackierung „rubinrot“ (RAL 3003). Die Sondersignaleinrichtung bestand aus zwei aufgesetzten Blaulichtscheinwerfern und als akustisches Warngerät war ein Motorkugelwecker sowie ein Martinhorn mit 4 Schallbechern angebracht. Später wurden die Blaulichtscheinwerfer durch blaue Rundumkennleuchten ersetzt.
Das LF 15 wurde 1976 außer Dienst gestellt und durch das TLF 24/50 ersetzt.

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Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
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